Die Ratschenkinder sind unterwegs

21.04.2019 · Weil kirchlicher Überlieferung zufolge am Gründonnerstag und Karfreitag die Glocken nach Rom geflogen sind, ersetzt das knatternde Geräusch der "Ratschen" aus Holz ihre Funktion. Kinder ziehen mit den Krachmachern durch die Straßen und verkünden den Tod Jesu Christi am Kreuz. Der Brauch geht auf die Zeit Karl des Großen zurück. Die hölzernen Klangkörper mit ihrem eigentümlich, dumpfen Lärm sind bis Karsamstag zu hören. Dafür steckt man den "Ratschern" Eier, Selchfleisch und auch Geld zu.
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